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Doch nun werden andere Offensivkräfte der DFB-Auswahl um diese Ehre kämpfen. Allen voran Miroslav Klose, der nicht nur zum alleinigen Topscorer der deutschen Nationalmannschaft aufrücken kann, sondern sich auch zum besten WM-Torschütze aller Zeiten krönen könnte. 14 Mal hat Klose bei drei Endrunden eingenetzt. Noch einmal zwei Treffer bei einer Weltmeisterschaft und der AS-Roma-Spieler würde Rekordhalter Ronaldo (15 Tore) übertreffen. Erik Hamrén baut vor allem auf die Dienste von Ibrahimovic, der am vergangenen Wochenende Paris Saint Germain per Elfmeter zum 2:1-Sieg über Olympique Marseille geschossen hat. Zudem setzt Schwedens Teamchef auf eine geballte Ladung an Erfahrung. Der 23-Mann-Kader hat nicht weniger als 900 Länderspiele auf dem Buckel.
Da in einem Viertelfinal-Spiel davon auszugehen ist, dass die Bereitschaft gewinnen zu wollen sehr hoch ist, sollte es auch dementsprechend eine gewisse Anzahl an Torschüssen geben.
Natürlich sind sich auch die Schweden der Tatsache schmerzhaft bewusst, dass sie das Fehlen von Ibrahimovic um mindestens eine Klasse schwächer macht: Da es für die Mannschaft zudem um keine bedeutsamen sportlichen Punkte mehr geht, dürfte somit Schadensbegrenzung das Gebot der Stunde sein.
Musste die Elfenbeinküste in Deutschland und Südafrika somit erfahren, dass auf höchstem Niveau bisweilen selbst ausgesprochen ordentliche Leistungen für den Aufstieg zu wenig sind, soll nun in Brasilien endlich der Sprung in die erste K.-o.-Runde gelingen.
K.o.-Spiele bei einer Weltmeisterschaft sind im Normalfall recht knappe Angelegenheiten. Das zeigte sich auch bei der WM 2018 im Achtelfinale. Die Spanier haben mit dem Einzug ins Halbfinale den größten Erfolg ihrer WM-Geschichte erreicht – und dennoch kann man bisher kaum von einem gelungenen Turnierverlauf sprechen. Zu groß waren die Erwartungen an die Südeuropäer, als das ein Zittersieg gegen Paraguay für überschwängliche Reaktionen sorgen könnte.
Die deutsche Mannschaft befindet sich vor der Partie gegen Serbien demnach in einer komfortablen Situation. Denn da Serbien unbedingt auf Sieg spielen muss, um sich vor dem letzten Gruppenspiel die Chancen auf die angestrebte Achtelfinalteilnahme zu bewahren, kann die DFB-Elf aus einer sicheren Defensive heraus agieren und über Spieler wie Podolski, Müller oder Özil blitzartige Konter setzen.
Dennoch wird von uns vermutet, dass sich die Cafeteros ungeachtet der physischen Vorteile am Ende mit einer Punkteteilung begnügen müssen: Da die Ivorer zweifelsohne wie die Feuerwehr beginnen werden, sollte das dabei angefressene Polster dann zumindest teilweise über die haarige Schlussphase zu retten sein:
Während im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien mit Titelverteidiger Spanien, Deutschland und Gastgeber Brasilien stets die üblichen Verdächtigen als WM-Favoriten genannt werden, steht auf der Liste der Geheimfavoriten für nicht wenige Experten Belgien an erster Stelle. Und das nicht gänzlich ohne Grund.
Zu unterschätzen sind die Finnen dennoch nicht. Erst im Juni gab es beim 3:2 über die Türkei eine faustdicke Überraschung bei den Skandinaviern. Die Generalprobe verlief dagegen beim 3:3 in Nordirland durchwachsen. Entsprechend wird die Mannschaft nun noch einmal darauf drängen, dass am Ende wenigstens ein Paukenschlag gegen die Spanier in Erinnerung bleibt: Immerhin könnte es lange dauern, bis man der roten Furie wieder derart dicht auf Augenhöhe begegnet.
Dort geht es gegen den Sieger der starken Gruppe D, bestehend aus Uruguay, England, Costa Rica und Italien. Wir haben die Italiener, unter anderem wegen ihrer Turniererfahrung vorne. Daher rechnen wir für Japan mit einer Rückkehr nach Recife und einem emotionalen Moment für Zaccheroni, wenn er gegen sein Heimatland coachen muss. Die höherer Qualität in der Mannschaft wird im Achtelfinale den Unterschied machen, und Italien wird Japan eliminieren, wobei aber durchaus lange Spannung drin sein wird.
Vor dem Hintergrund, dass noch dazu sämtliche Vorbelastungen ab dem Halbfinale wegfallen, könnten am Mittwoch im Moskauer Luschniki-Stadion also überaus raue Umgangsformen auf dem Rasen vorherrschen.
Damit man den Nettogewinn erhält, muss man vom Bruttogewinn noch den Wetteinsatz subtrahieren.
Freitag, 7. Juni 2013 um 20:45 Uhr – WM 2014 – Qualifikation Gruppe C: Vorschau, Prognosen und Wett Tipps Freitag, 1Juni 2014 um 18:00 Uhr in Natal – Vorrunde Gruppe A – Vorhersage & Tipp
Unter Bernd Stange waren die Weißrussen in den zurückliegenden Qualifikationsrunden fast immer für eine Überraschung gut; unter dessen Nachfolger Georgi Kondratjew blieben die Osteuropäer zuletzt jedoch den Nachweis schuldig, dass es das Team zumindest an Glanztagen mit manch einem europäischen Hochkaräter aufnehmen kann.
WM 2014: Wie weit kommt Kroatien? - Quoten & Wetten » wettfreunde.net
Die Bezeichnung „anspruchsvoll“ dürfte für den zu erwartenden Dreikampf in dieser Vorrunden-Gruppe somit gut und gerne eine Untertreibung sein; nichtsdestotrotz bringt der vierfache Weltmeister vermutlich selbst in diesem Quartett die allerbesten Voraussetzungen mit, um sich angemessen erfolgreich aus der Affäre zu ziehen.
Immerhin konnte Andy Brehmes Elfmetertreffer im Jahre 1990 gegen die Albiceleste nicht nur den bislang letzten WM-Triumph der Adlerträger sichern, auch bei den beiden jüngsten Turnieren hatten Siege gegen die Südamerikaner einen entscheidenden Anteil daran, dass die Endrunden trotz der jeweils verpassten Krönung in guter Erinnerung geblieben sind. WM 2014: Wie weit kommt Brasilien? - Quoten & Wetten » wettfreunde.net
Während gegen die Rot-Weißen insbesondere die Abwehr einen schlechten Tag erwischt, ließ es das Team in den weiteren Vergleichen mit wettbewerbsfähigen Gegnern obendrein auch an jeglicher offensiven Durchschlagskraft vermissen – mit einem derart konzeptlosen Spielaufbau dürfte gegen den vierfachen Weltmeister kaum etwas zu gewinnen sein:
Russlands Geschichte bei Welt- und Europameisterschaft ist mehr Trauer- als Lustspiel. 2010 und 2006 schon in der Qualifikation gescheitert, 2002 aus einer Gruppe mit Tunesien, Japan und Belgien nicht aufgestiegen, für Frankreich 1998 nicht qualifiziert, in den USA 1994 von Brasilien, Schweden und Kamerun eliminiert.
Schließlich liegt Deutschland aktuell auf Rang zwei der FIFA-Weltrangliste und während der Quali-Phase sollte die junge Mannschaft nur noch weiter reifen, um dann den großen Coup zu holen.